Drei Tage haben wir im Nationalpark Monteverde verbracht. Der erste Tag ging fast komplett für die Anfahrt drauf. Die letzten 35km mit dem Bus verliefen auf einer Dirt Road, für die wir noch ca. zwei Stunden brauchten – aber mit einem Auto wäre man nicht viel schneller, da der Bus auch Vorausfahrende drängelte. Camino Verde Nach der ersten Nacht in unserem kleinen Zimmer mit zu kurzen Betten begingen wir Abenteuer –  100% Aventura um genau zu sein. Ein Abenteuerpark. Geworben wird mit der längsten Zip-Line in Lateinamerika – einem 1590m langem Drahtseil.Dazu gab es noch den “Superman” und “Tarzan Swing”. Beim “Superman” rauscht man mit Bauch nach unten die Zip-Line entlang, den Blick auf den 200m tiefer liegenden Dschungel gerichtet. Der Tarzan Swing ähnelt einem Bungee-Sprung. 3 Sekunden freier Fall und danach auspendeln 🙂 macht jedenfalls weiche Knie. Und voll Spaß! Adrenalin pur. Pura Vida! Wie man hier so gern sagt.

Abends geht es noch einmal über die Baumkronen. Etwa 30 Meter geht es im Inneren eines Fikus hinauf. Chrissi hat Angst vor Spinnen und Chris bleibt halb mit dem Fotorucksack im Baum stecken, aber gelohnt hat es sich 🙂 DSCF3870-Edit Der nächste Tag beginnt zeitig, denn wir wollen bereits um 7.15 Uhr zum Monteverde Cloud Forest aufbrechen. Kolibris, Äffchen, der seltene Quetzal (schüchternes Vogelvieh) und jede Menge Baum sind die Attraktionen.

Tag Drei war bereits Abreisetag. Diesmal klingelte der Wecker um 5 Uhr – unser Bus Richtung Norden holpert bereits um 6 Uhr los, wieder dieselben 35km Dirt Road.. nur bergab. No Pura Vida.